Abgrenzungsfähigkeit und persönlicher SchutzraumEinleitung:
Sich klar abgrenzen kann besonders in zwischenmenschlichen Beziehungen belastende Gefühle oder unangenehme Körperempfindungen auslösen. Doch die Fähigkeit sich abzugrenzen lässt sich erlernen. Das Zentrum, der innere Halt des Menschen dient dabei als Ausgangspunkt, um die persönliche Körpergrenze sowie den Schutzraum (Kinesphäre) zu erforschen und kennenzulernen. In der Praxis haben Sie die Möglichkeit, gemeinsam, achtsam und wertfrei sich selbst Raum zu schenken.
Für sich einstehen, körperlich, verbal, kann den persönlichen Prozess und damit den Kontakt mit bislang unbewussten Mustern anstossen. Das Kennenlernen der persönlichen Werte und Normen (Prägung) kann die persönliche Identität bewusst erweitern. Diese neue Bewusstheit kann neue Möglichkeiten zu einer authentischeren Denk- und Handlungsweise eröffnen.
Wie ich arbeite:
Ganz besonders beim Erforschen persönlicher Grenzen gebe ich Ihnen die von Ihnen benötigte, notwendige Zeit und Unterstützung, sich im Raum wohl und sicher zu fühlen . Im Gespräch biete ich Ihnen die Möglichkeit, ihr persönliches Thema zu eröffnen. Gerne erforschen wir gemeinsam ihr Bedürfnis und was Ihnen genau dabei in den Weg gerät. Das kreative Erforschen der persönlichen Körpergrenzen ist ein achtsamer und wertfreier Bewusstseinsprozess, bei welchem ich Sie individuell und in Ihrem Tempo und ohne Druck begleite. Die Bewegungs- und Tanztherapie arbeitet mit kreativen Mitteln, deshalb kann beim Verkörpern der persönlichen Abgrenzung und Kinesphäre selbstgestalterisch und ganzheitlich erforscht werden: z.B. die Körperhaltung, neue Bewegungen, im Raum, mit Mimik, der Stimme oder auch mit dem Einsatz von Eskrima-Stöcken oder anderes zur Abgrenzung von Ihnen gewähltes Material im Raum. Ich arbeite achtsam, auf gleicher Augenhöhe und prozessbegleitend.
Ziel:
Die Förderung der Abgrenzungsfähigkeit erweitert die Ich-Identität und stärkt das Selbstwertgefühl. Unterstützt eine klarere Kommunikation, z.B. durch veränderte Stimme, Mimik, innere und äussere Körperhaltung.