Ich betrachte die Klientin/den Klienten ganzheitlich, nicht symptomatisch oder pathologisch. Im Zentrum steht der Mensch mit seinem persönlichen Anliegen, welches in der Therapie gemeinsam, sorgfältig in Achtsamkeit, präsent und auf gleicher Augenhöhe erforscht werden kann. Die individuelle Förderung persönlicher Balance von Körper, Geist und Seele darf im Raum Sicherheit und Ausdruck finden. Die Einzeltherapie orientiert sich am vorab zusammen erforschten Wunsch des Klienten bzw. der Klienten, und soll gleichzeitig dem inneren Kern des Menschen ansprechen, Selbstwirksamkeit und Verbindung fördern, um sich daraus frei und individuell entfalten zu können. Jeder Mensch sollte aus meiner Sicht, einen Anspruch auf die Entwicklung persönlicher Grundbedürfnisse haben:
Das psychobiologische System von Körper, Geist und Seele soll in einer ganzheitlichen Therapie Balance und Verbindung ermöglichen:
Der Körper ist der Ort, wo Überlebensstrategien und Dysregulationen des Nervensystems gespeichert sind. Gleichzeitig ist der Körper ein Gefäss von Ressourcen, Ausdruck und Neugestaltung. Chronische Anspannung können durch und im Körper gelöst und Lebenskraft fliessen.
Hier können Identitätsverzerrungen und Denkmuster entstehen und im Top-down-Ansatz alte Überzeugungen und Überlebensstrategien hinterfragt werden.
Die Seele strebt nach Sicherheit, Wachstum und Balance. Die Exploration dieser inneren Lebendigkeit kann individuell durch tiefe Verbindung achtsam entfaltet werden.
Nach meiner klinischen Arbeit als zertifizierte Bewegungs- und Tanztherapeutin in einer Fachpsychiatrie für Sucht- und Traumafolge-Störungen sowie in einer Allgemeinpsychiatrie, Bereiche Akutpsychiatrie, Tagesklinik, Persönlichkeitsstörungen, Alterspsychiatrie und Forensik entschied ich mich 2024 eine eigene Praxistätigkeit aufzubauen. Heute bin ich ausschliesslich als selbständige Kunsttherapeutin Bewegung- und Tanztherapie tätig und bilde mich permanent in traumsensitiven Methoden weiter.
Eines der wichtigen beruflichen Erfahrung sind für mich, für Menschen da zu sein und Ihnen einen sicheren Raum für persönliche Entwicklung zu bieten. Persönliche Prozesse sind fliessend. Sie hören nach der Einzeltherapie nicht auf, sondern gehen weiter. Letztlich geht es in der Therapie darum, die persönliche Selbstwirksamkeit zu fördern und zu stärken.
Ich orientiere mich als zertifizierte Kunsttherapeutin Fachrichtung Bewegungs- und Tanztherapie an den ethischen Richtlinien meines Berufsverbands Oda Artecura.
Als Kunsttherapeutin stehe ich unter geregelter beruflicher Schweigepflicht, d.h. alles, das eine Therapeutin oder ein Therapeut aus seiner beruflichen Tätigkeit über Klientinnen und Klienten oder seinem Umfeld erfährt, wird nicht ohne Einwilligung weiter verwendet. Diese berufliche Verpflichtung besteht auch im Sinne meines Berufsverbandes Oda Artecura sowie im Sinne anderer Tätigkeiten, z.B. als NARM-Practitioner.