Therapeutische Haltung Im Zentrum meiner Arbeit steht der Mensch als vollständige Einheit von Körper, Geist und Seele. Ich arbeite achtsam, d.h. in wertfreier Haltung im gegenwärtigen Moment, wertschätzend, präsent und auf gleicher Augenhöhe in ihrem Tempo. Ich betrachte den Menschen ganzheitlich, nicht symptomatisch oder pathologisierend. Es geht mir darum, Sie dabei zu unterstützen, Ihr persönliches Anliegen gemeinsam sorgfältig zu erforschen und die persönliche Wahlfreiheit und Lebensqualität selbst entdecken zu können. Denn, jede und jeder hat, meiner Haltung nach, ein Anrecht auf die individuelle Entwicklung natürlicher Grundbedürfnisse: dem Bedürfnis gesehen zu werden und willkommen zu sein, dem Bedürfnis gehört zu werden und Bedürfnisse zu entwickeln und klar zu äussern, dem Bedürfnis verstanden zu werden und authentisch zu leben, dem Bedürfnis anerkannt zu werden und seine persönliche Kraft zu fühlen, dem Bedürfnis geliebt zu werden und Liebe und Sexualität mit offenem Herzen zu leben.
Die Methode der Kunsttherapie mit Fachrichtung Bewegungs- und Tanztherapie wird von vielen Zusatzversicherungen anerkannt. Ich empfehle vorab, d.h. vor Terminbuchung, die Leistungen Ihrer Zusatzversicherung direkt abzufragen. Ansonsten biete ich Konditionen für Selbstzahler an.
Ich orientiere mich als zertifizierte Kunsttherapeutin Fachrichtung Bewegungs- und Tanztherapie an den ethischen Richtlinien des Verbandes Oda Artecura. Die prozessorientierte Bewegungs- und Tanztherapie bietet vielfältige Methoden an, welche ganz individuell die Verbindung zu sich selbst und zur Umwelt neu überwachsen lassen kann und letztendlich die Beziehungsfähigkeit und Autonomie stärkt. Wir spüren letztlich den Körper, um die Signale zu erforschen und verstehen zu können. Deshalb ist es wichtig, in der Therapie den Körper ausdrücken zu lassen und mit dieser Kapazität neues, lebendigeres und verbundeneres selbst zu gestalten. Auch Gefühle haben wir letztlich dazu, um zu verstehen, was wir genau in diesem Moment erleben und wohin sie gerichtet sind. Verkörperung (Embodiment) ist letztlich verbunden, eine Einheit von Körper, Geist und Seele. Verbunden bewegen wir uns immer zu unserem Wesenskern hin.
Als Kunsttherapeutin stehe ich unter geregelter beruflicher Schweigepflicht, d.h. alles das eine Therapeutin oder ein Therapeut aus seiner beruflichen Tätigkeit über Klientinnen und Klienten oder seinem Umfeld erfährt, wird nicht ohne Einwilligung weiter verwendet. Diese berufliche Verpflichtung besteht auch im Sinne meines Berufsverbandes Oda Artecura sowie im Sinne anderer Tätigkeiten, z.B. als NARM-Practitioner.
Nach meiner klinischen Erfahrung in einer Fachklinik für Sucht- und Traumastörungen sowie in einer Klinik für Persönlickkeitsstörungen, Akutpsychiatrie, Tagesklinik, Alterspsychiatrie und Forensik unterstütze ich heute in meiner Praxis Traumatherapie Gutekunst, Menschen, die an den Folgen traumatischer Bindungs- und Entwicklungserfahrung leiden und eine ganzheitliche, achtsame und körperorientierte Therapie bevorzugen.
Körperlicher Ausdruck dient der inneren Zuwendung von Zurückgehaltenem im gegenwärtigen Moment, des sich selbst Zuwendens, Annehmens, des Einnehmens neuer Perspektiven, des Vervollständigens und somit des Verstehens und somit einer Neuordnung und Verbindung von Körper und Geist. Dabei geht es nicht um Fitness, um in den Körper zu kommen, sondern um bewusste Selbstwahrnehmung und Selbstermächtigung. Diese individuelle Form der ganzheitlichen Selbsterfahrung, welche ich zudem durch meine erlangten Zusatzqualifikationen als NARM-Practitioner und EMDR-Therapeutin gesammelt habe, bilden heute die Basis meines Therapieangebotes und ist somit Werkzeug für Ihre ganz persönlichen Wünsche sowie für ihre eigene Form der Selbstermächtigung.